Erklär mal

Was macht der Kuckuck in anderen Nestern?
von Theo

Der Kuckuck legt seine Eier in andere Nester. Dieses Verhalten nennt man Brutparasitismus. Die sogenannten Wirtsvögel, die die Eier vom Kuckuck ausbrüten, sind meist kleiner als er. Der Kuckuck hat sich auf bestimmte Wirtsvögel spezialisiert, zum Beispiel Rotkehlchen oder Wiesenpieper. Wenn der erste Jungkuckuck geschlüpft ist, wirft dieser die anderen Eier aus dem Nest und lässt sich allein aufziehen. Trotz dieser Eier-Unterschieb-Methode gibt es in Deutschland immer weniger Kuckucke. Da inzwischen auch die Wirtsvögel bedroht sind, findet der Kuckuck immer weniger Nester für seine Eier.


Wie entstehen Vulkane?
von Selina

Vulkane entstehen im Inneren der Erde, im so genannten Erdmantel. Dort ist es sehr heiß, etwa 1.500 bis 3.000 Grad Celsius. Wenn Druck und Hitze im Erdmantel sehr hoch sind, wird das Gestein zu Magma. Dann ist es nicht mehr fest, sondern orangerot und zähflüssig. Wenn die Erdkruste aufbricht, kann das Magma aus dem Erdinneren an die Oberfläche gelangen. Ein neuer Vulkan ist nun entstanden! Das Magma an der Erdoberfläche nennt man dann Lava. Lava ist etwa 1.000  bis 1.300 Grad Celsius heiß. Sobald sie abkühlt, wird sie zu festem grauem Gestein.


Was ist „Çocuk Bayrami“?
von Nisan

„Çocuk Bayrami“ bedeutet Kinderfest. Man feiert das Fest am 23. April, auf Türkisch am 23. Nisan. An diesem Tag übernehmen die Kinder die Arbeit bzw. den Beruf ihrer Mutter oder ihres Vaters. Sie bekommen einen Tag lang symbolisch die Macht im Land. Eingeführt wurde das Fest von Mustafa Kemal Atatürk, dem Gründer der türkischen Republik. Das erste türkische Parlament wurde am 23. April 1920 eröffnet. Dieser Tag widmete Atatürk den Kindern, weil sie die Zukunft eines jedes Landes sind. Seit dem wird jedes Jahr am 23.April „Çocuk Bayrami“ gefeiert. Das Kinderfest feiert man auch in manchen deutschen Städten, wie z.B. in Berlin und Stuttgart. Wenn du magst, schau dir doch mal die Terminkalender in eurer Zeitung an. Vielleicht findest du das Kinderfest ja auch in deiner Stadt.


Wie ist der Klettverschluss entstanden?
von Maximilian

Die Erfindung geht auf den Schweizer Ingenieur George de Mestral zurück. Nach einem Spaziergang fand er Kletten an seiner Hose und im Fell seines Hundes. Er machte sie ganz vorsichtig ab, legte sie unter ein Mikroskop und entdeckte, dass die Kletten elastische Häkchen haben. Zehn Jahre brauchte George de Mestral, um die Häkchen-Methode nachzumachen und den Klettverschluss zu erfinden.

Der Verschluss besteht aus zwei Streifen aus Nylon, die einfach aufeinander gedrückt werden. Einer der Streifen hat Häkchen, der andere hat die 15-fache Menge an Schlaufen. Die Häkchen krallen sich in den Schlaufen fest und machen so ein einfaches Verschließen möglich. 1951 meldete George de Mestral seine Idee zum Patent an und immer noch erfreut sie sich großer Beliebtheit. Heute findet man Klettverschlüsse an Schuhen, Rucksäcken und anderen Sachen…


 

Wer hat die Playmobil-Figuren erfunden?
von Theo

 Der Erfinder der Playmobil-Figuren ist Hans Beck. Er entwickelte über 40 Jahre lang Spielzeuge für die Firma Geobra Brandstätter in Zirndorf und war Leiter einer Entwicklungsabteilung. Anfang der siebziger Jahre sollte er etwas ganz Neues entwickeln. Zuerst dachte man an Autos, aber Hans Beck entwickelte etwas anderes. Er entwarf die kleinen Männchen, die wir heute kennen. Zwei Jahre lang zeichnete Hans Beck an seinen Männchen bis er die optimale Figur gefunden hatte. Aus dieser Grundfigur wurde dann ein Feuerwehrmann, ein Astronaut oder ein Bauarbeiter. Auf der Nürnberger Spielwarenmesse 1974 wurden die Spielfiguren zum ersten Mal gezeigt. Mit den Playmobil-Figuren wurde die Zirndorfer Firma zu einem der größten Spielwarenhersteller Deutschlands.


 

Was sind Sternschnuppen?
von Malte

Sternschnuppen sind Teile aus dem Weltall, die in die Erdatmosphäre gelangen. Die meisten dieser Teile stammen von  Kometen. Sie werden von der Anziehungskraft der Planeten geleitet und lassen zahlreiche abgetrennte Teile hinter sich zurück. Diese Teile werden Meteoroiden genannt. Gelangen Meteoroiden in die Erdatmosphäre bezeichnet man sie als Meteore. Beim Eintritt in die Erdatmosphäre wird der Meteor stark abgebremst. Die dabei erzeugte Hitze sorgt dafür, dass der Meteor verglüht. Die Sternschnuppe ist also der Lichtstreifen eines verglühenden Meteors. Da man Sternschnuppen nicht so häufig sehen kann, gelten sie als etwas Besonderes. Viele Menschen wünschen sich dann etwas. Allerdings darf man nicht verraten, was man sich wünscht, denn sonst geht der Wunsch nicht in Erfüllung.


 

Was macht Walhaie so besonders?
von Bennet

Walhaie sind die größten Fische der Welt und werden bis zu 20 Meter lang und bis zu 34 Tonnen schwer. Sie gelten als Einzelgänger und können 100 Jahre alt werden. Das Besondere am Walhai ist, dass er auf eine ganz besondere Art frisst. Er schwimmt mit weit auf gerissenem Maul durchs Meer und schluckt große Mengen Wasser. Er presst das Wasser durch die Kiemen, auf denen viele kleine Zähne sitzen und filtert so Plankton, Krillen, Krebslarven, Quallen und kleine Sardinen als Beute heraus. Der Walhai hat die dickste Haut im Reich der Fische. Sie ist 10-15 cm dick. Walhaie gehören zu den gefährdeten Tierarten und stellen für den Menschen keine Gefahr dar.


 

Was macht Schleiereulen so besonders?
von Selina

Schleiereulen leben in der freien Natur. Sie sind nachtaktiv und schlafen, wenn es Tag ist und die Sonne scheint. Sie fressen Spitzmäuse und jagen jeden Tag. Sobald es Frühling wird, legen Schleiereulen Eier. Sie legen drei bis zwölf Eier in Höhlen. Wenn die Eulenküken da sind, sind sie nackt und haben noch kein typisches Schleiereulengesicht. In den ersten Tagen sind sie blind und sehen struppig aus. Doch sie wachsen sehr schnell und bekommen dann ein flauschiges Gefieder. Es gibt neben der Schleiereule noch 140 andere Eulenarten.

Das Besondere an Schleiereulen ist, dass sie lautlos fliegen können. Das liegt vor allem daran, dass die Oberfläche ihrer Flügel extrem weich ist – ähnlich, wie ein Teppich, der  Geräusche verschluckt. Außerdem sind die Kanten ihrer Flugfedern ein bisschen ausgefranst, wodurch der Flügelschlag gedämpft wird. Die Vorderkante ihrer Flügel dagegen ist gezahnt wie ein Kamm.


 

Wofür geben Sechs- bis 13-Jährige das meiste Taschengeld aus?
von Milla

Das meiste Taschengeld wird für Süßigkeiten, Kekse und Kaugummis ausgegeben (70,2%). Danach kommen Zeitschriften, Comics und Magazine, sie liegen bei 53,7%. Für Eis geben Kinder 46,5 % ihres Taschengeldes aus. Dann folgen Getränke mit 43,6%. Einen Teil, nämlich 32,9%, geben sie für Fast Food aus, etwa 30,2% für Chips und andere salzige Knabbersachen. Die Sechs- bis 13-Jährigen können häufig auch Stickern und Sammelkarten nicht widerstehen und verwenden dafür 17,9% ihres Taschengeldes. Danach folgen Spielzeuge und Spiele mit 16,0 % sowie Sammelfiguren mit 15,7%. Für Geschenke für Freunde und Verwandte geben die Kinder 10,6% aus.

Quelle: Kinder-Medien-Studie 2018

 

Warum können Geckos an Wänden hochklettern?
von Julius

Geckos können problemlos an glatten Wänden oder an Glasscheiben hochklettern.
Der Grund dafür ist, dass ihre Füße besonders beschaffen sind. Sie haben Haftlamellen unter den Zehen mit winzigen Hafthärchen. Beim Laufen werden diese auf den Untergrund gepresst. Sie verhaken sich dann mit den Unebenheiten auf Wänden und Glasscheiben.

 

Warum verfärben sich die Blätter im Herbst?
von Theo

Wenn Bäume merken, dass es kälter wird, bereiten sie sich darauf vor. Ein wertvoller Nährstoff wird den Blättern dann entzogen und in die Wurzeln geleitet: das Chlorophyll. Dieses Chlorophyll ist ein grüner Farbstoff, mit dem die Pflanzen die Energie des Sonnenlichtes, die sie zum Leben und Wachsen brauchen, einfangen können. Im Frühling und im Sommer werden andere Farbstoffe in den Blättern vom Chlorophyll überdeckt. Diese Farben werden erst im Herbst sichtbar. Das rote Anthocyan oder das gelbe Karotin, erzeugen dann die leuchtenden Herbstfarben.

 

Warum fliegen Fliegen auf Kühe?
von Jackson

Vor allen im Sommer sieht man viele Fliegen auf Kühen sitzen. Sie sitzen an den Augen, am Maul und an den Nasenlöchern. Fliegen orientieren sich nach Gerüchen und  Kühe riechen für sie lecker. An den Nasenlöchern oder am Maul nehmen die Fliegen Flüssigkeit oder Salze auf, denn auch sie haben im Sommer Durst.

 

 

Woher kommt der Sand am Strand?
von Nils

Sand entsteht aus kleinen Gesteinsstücken. Diese stammen von Felsbrocken, die im Laufe vieler Jahre durch Hitze, Kälte, Regen und Wind verwittert sind. Einige Bruchstücke sind liegen geblieben, andere sind in Flüsse und Bäche gerollt und vom Wasser weiter bewegt worden. Dabei sind sie aneinander gestoßen und zu noch kleineren Stücken zersplittert. So wurden die Steinchen immer kleiner bis sie als Sandkörner durch die Flüsse am Meer ankamen. Neben den winzigen Gesteinsstücken finden sich auch kleine Muschelstücke im Sand, die im Laufe der Zeit durch Wind und Wetter ebenfalls zu Sandkörnern geworden sind.

 

Was ist der „Warme-Pulli-Tag“?
von Milla

Am 8. Februar 2019 hatte eine Düsseldorfer Grundschule zu einem solchen Tag aufgerufen. Der Sinn des „Warmen Pulli Tags“ ist, Energie zu sparen. Die Heizung wird gedrosselt, dadurch verbraucht sie weniger Energie und im Klassenzimmer ist es ein bisschen kälter. Damit die Schüler nicht frieren, ziehen sie einfach einen warmen Pulli an. Die Aktion war bei vielen Außenstehenden auf Kritik gestoßen und hatte zu einer Menge unverschämter Mails geführt. Bei Schülern und Eltern dagegen fand die Aktion Begeisterung. Sie würden einen solchen Tag gerne wiederholen.

 

Woher kommt der Schluckauf?
von Bennet

Beim Schluckauf spielt das Zwerchfell eine besondere Rolle. Das Zwerchfell liegt zwischen Brustkorb und Bauchraum und ist ein wichtiger Atemmuskel. Wenn man zu schnell, zu heiß oder zu kalt isst oder trinkt, kommt es häufig zum Schluckauf. Dann ziehen sich Zwerchfell und andere Atemmuskeln schnell und unregelmäßig zusammen, die Atmung wird unterbrochen und es kommt zu dem bekannten Hicksen.

 

Wie orientieren sich Fledermäuse im Dunkeln?
von Nils

Fledermäuse orientieren sich über Ultraschallwellen. Sie geben Töne von sich, die für uns nicht hörbar sind. Treffen diese Töne als Schallwellen auf Gebäude oder andere Hindernisse, werden die Wellen zurückgeworfen. Die Fledermaus weiß dadurch nicht nur, dass da ein Hindernis ist, sondern auch, wie weit es entfernt ist.

 

 

Was ist Haifolie?
von Milla 

Haie können sich im Wasser sehr schnell fortbewegen. Das liegt unter anderem an ihrer Haut. Durch viele kleine Zähnchen auf der Haut wird der Reibungswiderstand im Wasser geringer. Haifolie ist wie die Haut des Hais beschaffen und sehr beliebt beim Wassersport und Bootsbau, weil Boote durch diese Beschichtung schneller durch das Wasser gleiten und sich keine Muscheln an ihnen festsetzen können.

 

Was ist das Besondere an einer Libelle?
von Theo

Libellen haben viele außergewöhnliche Eigenschaften. Sie haben wahrscheinlich den besten Sehsinn unter den Insekten. Einige Arten können sogar rückwärts fliegen. Außerdem haben sie große Facettenaugen, die aus bis zu 30.000 Einzelaugen bestehen. Sie haben zwei Flügelpaare, die unterschiedlich bewegt werden können. Diese Eigenschaft nahm man sich sogar bei der Erfindung des Helikopters zum Vorbild.

 

 

Wie viele Zähne kriegt ein Elefant?
von Maximilian

Elefanten benötigen vier Zähne zum Kauen. Das Besondere ist, dass ihr Mund und ihre Zähne ihr gesamtes Leben lang wachsen. Dabei wachsen die Zähne langsam von hinten nach vorne. Nach etwa acht Jahren sind die Zähne vorne angekommen und brechen ab. Dann wachsen wieder neue, größere Zähne nach. Dies passiert bis zu fünf oder sechs Mal in einem Elefantenleben.

 

Warum sind die Dinosaurier ausgestorben?
von Theo

Die Dinosaurier sind vor ungefähr 65 Millionen Jahren ausgestorben. Einer der Ursachen kann ein großer Meteoriteneinschlag gewesen sein. Dies ist aber nicht bewiesen. Die Dinosaurier bevölkerten die Erde insgesamt etwa 165 Millionen Jahre lang. Nach der Theorie des Meteoriteneinschlags hat der Aufprall viel Staub in die Atmosphäre geschleudert und die Erde für lange Zeit verdunkelt. Dadurch kühlte der Planet zunehmend ab und viele Tiere und Pflanzen starben, weil sie mit dem raschen Klimawandel nicht zurechtkamen.

 

Was war zuerst da: das Huhn oder das Ei?
von Leni

Ein Huhn legt ein Ei. Aus diesem wird wieder ein Huhn, das Eier legt und so geht es immer weiter. Aber was war denn zuerst da? Forscher konnten diese Frage klären. Es war das Ei! Hühner gehören zu den Vögeln und die gibt es seit rund 150 Millionen Jahren auf der Erde. Aber bereits vor etwa 300 Millionen Jahren legten Reptilien die ersten Eier an Land. Auch diese Eier hatten schon eine harte Schale, damit sie nicht austrockneten. Das Ei war somit eher da als das Huhn!

 

Was sind Drohnen?
von Wassily

Drohnen sind Roboter, die per Fernbedienung gesteuert werden. Sie sind in der Regel mit einer Kamera ausgestattet und werden mit zwei Steuerknüppeln gelenkt. Mit dem einen steuert man Höhe und Flugrichtung, mit dem anderen bewegt man die Drohne vor-, rück- und seitwärts. Nimmt man die Finger von der Fernbedienung, bleibt die Drohne in der Luft stehen. Profigeräte können Hindernissen sogar selbständig ausweichen.

Die Drohnen werden vor allem von Fotografen benutzt, können aber auch zur Schädlingsbekämpfung, zum Ausspähen von Wilderern, von Gefahren oder nach Katastrophen eingesetzt werden. Pläne und Versuche, mit Hilfe von Drohnen Pizza, Döner oder Waren auszuliefern, gibt es ebenfalls. Auch DHL hat bereits verschiedene Paketkopter erfolgreich getestet. Allerdings gibt es dabei noch rechtliche Probleme, denn der Einsatz von Drohnen ist nicht immer erlaubt, z.B. dürfen Drohnen nicht in Flughafennähe oder über Menschenmengen aufsteigen und sie dürfen eine Flughöhe von 100 Metern nicht übersteigen.

Wie entsteht ein Regenbogen?
von Serpil

Nach Regenschauern oder Gewittern sieht man häufig schöne Regenbogen. Aber warum ist das so? Ein Regenbogen entsteht, wenn das Sonnenlicht auf Wassertropfen trifft. Dann wird das Sonnenlicht in einzelne Farben zerlegt, nämlich Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau und Violett. Die Farben erscheinen immer in der gleichen Reihenfolge, doch sieht jeder einen anderen Regenbogen, da jeder an einer anderen Stelle steht. Ein Regenbogen rückt nicht näher, wenn man auf ihn zu läuft. Man sieht ihn immer dann, wenn man die Sonne hinter sich und den Regen vor sich hat. Eigentlich ist der Regenbogen kreisrund, er hat also keinen Anfang und kein Ende. Da der Horizont aber einen Teil abschneidet, können wir ihn nur als Halbrund sehen.

 

Warum ist der Himmel blau?
von Merit

Wenn die Sonne scheint, ist der Himmel blau! Aber warum? Das  Licht, das von der Sonne kommt, sieht zwar Weiß aus, besteht tatsächlich aber aus vielen Farben – nämlich aus Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau und Violett. Jede Farbe besitzt eine eigene Wellenlänge. Mal liegen die Wellenberge und -täler enger beieinander, wie beim Blau, mal weiter, wie beim Rot.
Wenn die Sonne scheint, trifft das Sonnenlicht nicht direkt auf die Erde. Es trifft vielmehr auf verschiedene Teilchen, die in der Luft schweben. Das Licht wird an diesen Teilchen, wie z.B. Wassertropfen oder Staub umgelenkt, das heißt in verschiedene Farben zerlegt.
Wenn die Luft sauber und trocken ist, wird das kurzwellige blaue Licht stärker gestreut und der Himmel sieht für unsere Augen Blau aus. Bei feuchtem oder dunstigem Wetter wird das langwellige Licht stärker gestreut und der Himmel sieht eher grau aus.

Haben fleischfressende Pflanzen Zähne?
von Lukas

Nein, denn sie nutzen andere Methoden, um an Nahrung zu kommen. Sie locken ihre Beute durch Farben oder Duftstoffe und lassen sie dann in eine Falle tappen. Es gibt fast 600 Arten fleischfressender Pflanzen, aber nur wenige Fallentypen. Die Blätter des Sonnentaus haben z.B. klebrige Haare, an denen Insekten hängen bleiben. Wenn sich ein Insekt auf die Pflanze setzt, bleibt es im Fangschleim der Haare hängen. Die Pflanze gibt Sekrete frei, die das Insekt dann zersetzen. Die Kannenpflanze hat Blätter wie Fallgruben. Sie sind lang und trichterförmig. Dort kann ein Insekt leicht hineinfallen, aber nicht mehr herausklettern. Fliegende Insekten werden nach unten gezogen und zersetzt. Die Venusfliegenfalle dagegen hat Blätter, die sich blitzschnell zusammenklappen können. Diese Klappfalle verhindert ein Entkommen. Auch hierbei wird das Insekt durch die pflanzeneigenen Verdauungssäfte zersetzt – ganz ohne Zähne!

Hat das Weltall ein Ende?
von Leni

Im Weltall gibt es keine festen Begrenzungen. Auch Astronomen, die sich den ganzen Tag mit den Sternen und dem Weltall beschäftigen, kennen nicht die genaue Größe und Form des Weltalls. Durch Teleskop-Messungen weiß man allerdings, dass sich das Weltall immer weiter ausdehnt wie ein großer Hefeteig. Ob dieser Vorgang auf Dauer so weitergeht oder irgendwann stoppt, kann man heute noch nicht beantworten.

 

Warum kommt zu Ostern ausgerechnet der Hase?
von Emily

Vor vielen Jahrhunderten, glaubten die Leute der Fuchs oder der Kuckuck bringe die Geschenke. Aber irgendwann war klar: Es muss ein Hase sein. Denn am Frühlingsanfang kommen die Hasen aus ihren Verstecken. Außerdem sind Hasen, wie auch Eier, ein Zeichen für neues Leben.