GGS in den Medien

Meerbuscher Kids spenden für Förderverein zugunsten krebskranker Kinder

Die Kinder aus dem „Pädagogischen Nachmittag“ des Grundschulverbundes Wienenweg besichtigten den Wintergarten und die Eltern-Schlafzimmer in der Villa Sonnenschein (Foto: Förderverein zugunsten krebskranker Kinder Krefeld)

Krefeld/Meerbusch. Anton fasste den Sinn des Besuchs zusammen: „Ich finde es toll, dass wir sehen können, wo das Geld hingeht.“ Er war mit Miguel, Nele, Linda, Milla, Mia, Emil, Semiha, Charlotte und Filippa aus dem „Pädagogischen Nachmittag“ des Grundschulverbundes Wienenweg in Osterath in die „Villa Sonnenschein“ zur Spenden-Übergabe von genau 1305 Euro gekommen – das Geld ist für die Arbeit des Fördervereins zugunsten krebskranker Kinder bestimmt.

Die Kinder aus dem Pädagogischen Nachmittag hatten im vergangenen Jahr über Wochen verschiedene Weihnachtsartikel (Sterne, Untersetzer aus Bügelperlen, Weihnachtskarten, selbstgenähte Schals…) gebastelt und bei einem Weihnachtsbasar in ihrer Schule verkauft. Sie nutzten jetzt einen Tag in den Osterferien, um mit Claudia Dincel (Koordinatorin) und Roxanne Siedlarek (stellvertretende Koordinatorin) die Spende selber zu übergeben und sich zu informieren, wie der Förderverein arbeitet.

Der Kontakt zu dem Krefelder Verein war über eine Lehrerin der früheren Barbara Gerretz-Grundschule, die jetzt auch an dem Grundschulverbund unterrichtet, zustande gekommen.

Sigrid Völpel, die zweite Vorsitzende des Fördervereins, erklärte den jungen Besucher/-innen, wie der Förderverein die Spenden verwendet – für die Kinder, die zur Behandlung einer Krebserkrankung in das Krefelder HELIOS Klinikum kommen, für Spielmaterial in der Spielabteilung, aber auch für Material, das in der Krankenhausschule benötigt wird: „Die kranken Kinder gehen auch zur Schule. Es ist wichtig, dass sie nach der Krankheit möglichst wieder in ihre früheren Klassen zurückkehren können“, erklärte Sigrid Völpel. Gute Laune und Abwechslung seien auch wichtige Faktoren, um eine so schwere Krankheit zu bewältigen. Das war den Kinder einleuchtend und Anna meinte: „Ich freue mich, dass wir Geld an die schenken können, die krank sind“. Die treffenden Schlussworte fand Miguel: „Ich bin stolz darauf, dass das Geld in die richtigen Hände kommt“.

Nach einer Stärkung mit Muffins und Getränken ging es für die jungen Besucher zurück in die Schule.

Quelle: http://www.lokalklick.eu vom 11.04.2018


Eltern sollten Kindern täglich vorlesen“

Der Autor Armin Pongs erzählt, warum Lesen für Kinder besonders wichtig ist.

Interview

Armin Pongs besucht die Städtische Grundschule in Osterath. Marmorschnecken-Verlag Armin Pongs besucht die Städtische Grundschule in Osterath.

Armin Pongs ist 1968 in Rheydt geboren, als „Sandwichkind“ einer Lehrerfamilie. Sein Kindheitstraum war es, Forscher zu werden. Doch es kam anders: Heute hält der Kinderbuchautor seit zehn Jahren Lesungen für Kinder und hat dabei mehr als 1200 Grundschulen besucht – darunter mehrere in Meerbusch. Am 26. Februar kommt Pongs auf Einladung des Meerbuscher Kulturkreises in die Städtische Gemeinschaftsgrundschule Wienenweg und liest aus seinem neuen Buch vor, das gerade erschienen ist.

Sie haben 366 Geschichten geschrieben, die in den nächsten Jahren in zwölf nacheinander erscheinenden Büchern zu lesen sein werden. Was ist der Hintergrund zu diesem Projekt?

Armin Pongs: Jede Geschichte spielt an einem anderen Ort, behandelt ein neues Thema, ist spannend und informativ und macht Lust aufs Lesen. Damit will ich erreichen, dass Eltern ihren Kindern und Lehrer ihren Schülern täglich vorlesen. Kinder für das Lesen zu begeistern, ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit.

Warum ist das Lesen für Kinder so wichtig?

Pongs: Lesen ist die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben. Wer liest, ist wacher und aktiver. Das gilt auch im digitalen Zeitalter.

Wie ist es um die Lese- und Schreibfähigkeit in Deutschland bestellt?

Pongs: Es gibt gewaltige Unterschiede. Die Schere geht bereits innerhalb einer Klasse weit auseinander. Ich lerne Acht-, Neun- oder Zehnjährige kennen, die bisher kein einziges Buch gelesen haben. Andere in der gleichen Klas

se lesen regelmäßig, kennen beispielsweise alle sieben Harry-Potter-Bücher.

Warum gibt es so große Unterschiede?

Pongs: Die Ursache für das Nichtlesen ist unter anderem im Elternhaus zu finden, wo Kinder vor dem Fernseher, der Spielkonsole oder dem Tablet vereinsamen. Es gibt leider Eltern, die ihren Kindern weder vorlesen, noch ihnen viel Zeit schenken. Das wirkt sich zum Teil fatal auf die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes aus.

Wie sollte darauf reagiert werden?

Pongs: Kinder aus sozial- und bildungsschwachen Familien müssen früher gefördert werden. Wertevermittlung und Aneignung der Sprache sollten vor der Einschulung geleistet werden. Nur so können die Grundschulen ihren Kernaufgaben, die Vermittlung von Lesen, Schreiben und Rechnen, nachkommen. Wir brauchen gut ausgebildete und hoch motivierte Lehrer. Hier ist die Politik aufgerufen, mehr Geld in die Bildung zu investieren. Es wird an der falschen Stelle gespart. Aber eine Gesellschaft, die nicht alles in eine gute Bildung der Kinder setzt, hat keine große Zukunft.

Sie malen ein düsteres Bild.

Pongs: Ich blicke nicht pessimistisch in die Zukunft. Ich nenne beim Namen, was in meinen Augen schiefläuft und setze mich dafür ein, dass mehr Zeit und Energie in die Leseförderung gesteckt wird. Mit meinen Lesungen versetze ich jeden Tag Kinder ins Lesefieber. Gleichzeitig bekomme ich viel positive Energie zurück. Nichts macht mir mehr Spaß, als das Vorlesen und die Arbeit mit Kindern.

Quelle: www.wz.de vom 24. Januar 2018


Finanzminister liest für Osterather Schüler

Finanzminister liest für Osterather Schüler

Zum bundesweiten Vorlesetag erwarteten die Viertklässler der Grundschule Wienenweg in Osterath den Minister der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen und örtlichen CDU-Landtagsabgeordnete Lutz Lienenkämper. FOTO: CDU
Osterath. Zum bundesweiten Vorlesetag erwarteten die Viertklässler der Grundschule Wienenweg in Osterath den Minister der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen und örtlichen CDU-Landtagsabgeordnete Lutz Lienenkämper. Von Alexander Ruth

Das dicke Haushaltsbuch des Landes blieb aber in seiner Tasche verstaut. Statt trockener Zahlen hörten die Kinder mehrere lustige Kurzgeschichten aus dem Band „Erzähl uns eine Geschichte“. Sehr lebhaft und bildlich beschrieben lernten sie unter anderem die Geschwister Dirk und Andreas kennen, die bei der Pflege ihres kleinen Brüderchens Björn einige kleine Abenteuer durchlebten. Ebenso erfuhren die Schüler beim Vorlesen, wie tatsächlich ein Gewitter entsteht – nämlich wenn Engel Fußball spielen – und bekamen erzählt, wie der kleine Frieder seine Oma aussperrte. Der Vorlesetag ist eine gemeinsame Initiative von Stiftung Lesen, DIE ZEIT und Deutsche Bahn Stiftung und findet seit 2004 immer im November statt. Die Zahl der Unterstützer steigt stetig und mittlerweile beteiligen sich mehr als 170.000 Vorleser. Lutz Lienenkämper reserviert sich den Termin stets frühzeitig in seinem Kalender. „Das Vorlesen besitzt eine wichtige Bedeutung für die Entwicklung der Kinder. Es regt ihre Vorstellungskraft an und soll sie für das selbstständige Lesen begeistern. Deshalb unterstütze ich die Aktion und nehme mir gerne die Zeit, um Kindern vorzulesen“, sagt Lutz Lienenkämper. Die Schüler hatten sich aber auch auf den Morgen mit dem Landespolitiker vorbereitet und entließen ihn nicht aus dem Klassenzimmer, ehe sie ihre zahlreichen Fragen an ihn losgeworden waren. Ob Lieblingsessen, Tagesablauf oder seine Ziele für NRW, jede einzelne Antwort war für sie von großem Interesse.

Quelle: http://www.extra-tipp-meerbusch.de vom 20.11.2017


Rückschau Interkulturelle Woche (24.09. – 30.09.2017)

Am Freitag Vormittag wurde das Ergebnis des Kunstprojektes in der Städtischen Gemeinschaftsgrundschule Wienenweg mit katholischem Teilstandort vorgestellt und von Bürgermeisterin Mielke-Westerlage, die die Schirmherrschaft für die Interkulturelle Woche in diesem Jahr übernommen hat, feierlich enthüllt.

Die Schülerinnen und Schüler aller Klassen haben sich in der Aula versammelt, um diesen spannenden Moment mitzuerleben. Schließlich hat jede und jeder Einzelne seinen Teil zum gemeinsamen Kunstwerk beigetragen. Während der Projekttage haben die Kinder auch das Thema „Kinderrechte dieser Welt“ erarbeitet. Das Programm wurde durch den Auftritt eines Projektchors bereichert. Kinder mit und ohne Migrationshintergrund sangen gemeinsam arabische Lieder, die nur für diesen Tag eingeübt wurden. Schulleiter Markus Niemann stellt das Motto der Interkulturellen Woche „Vielfalt verbindet“ vor. Der Bezug zu Kindern und deren Familien mit Fluchtgeschichten steht an dieser Schule besonders im Mittelpunkt. Alle Kinder sind willkommen, unabhängig von deren Nationalität oder Glaubensgemeinschaft. In dieser Vielfalt  erkennen wir große Lern- und Entwicklungschancen für alle kleinen und großen Persönlichkeiten, die sich an unserem Schulleben beteiligen.

Viele Kindertageseinrichtungen und Familienzentren beteiligten sich an der Interkulturellen Woche. Die Themen „Es ist normal, verschieden zu sein“, „Tag der Kulturen“ oder „Alle Kinder dieser Erde“ standen für die Kinder und deren Eltern auf dem Programm und wurden auf verschiedenste Art und Weise sehr kreativ umgesetzt. Das bekannte Volkslied „Bruder Jakob“ ertönte in mindestens acht Sprachen, Luftballons stiegen gen Himmel, eine mehrsprachige Vorleseaktion, internationale Buffets der Elternschaft mit landestypischen Gerichten aus den Heimatländern und internationale Spiele bestimmten die einzelnen Veranstaltungen.

Die Schülerinnen und Schüler der Realschule Osterath erlebten das Theaterstück „Nicht in meinem Namen“, aufgeführt von der gleichnamigen Jugendprojektgruppe aus Solingen. Ausgehend von eigenen Diskriminierungserfahrungen versuchen die Jugendlichen auf ironische, provozierende, aber auch ernste Art und Weise, ihre Erlebnisse zu verarbeiten und gleichzeitig Wege gegen Rassismus im Alltag aufzuzeigen. Nach dem Theaterstück konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Fragen direkt an die Darsteller formulieren.

Über „Salafismus in Deutschland – Entstehung und Prävention“ unterhielten sich die Teilnehmer des „Helfercafés“ am Donnertag. Elkaham Sukhni, Vorstandsmitglied der Christlich-islamischen Gesellschaft, aktuell zuständig für Extremismus-Prävention und Deradikalisierung in der Stadt Wuppertal, diskutierte mit den anwesenden Gästen über die Fragen, warum sich junge Menschen dem radikalen Salafismus zuwenden und sich dem IS anschließen.

Der Integrationsrat verlegte seine Sitzung in der Interkulturellen Woche ins JuCa, um anschließend am Begegnunsabend von „Meerbusch hilft“ teilzunehmen. Viele Geflüchtete und ehrenamtliche Helfer treffen sich dort regelmäßig, um ins Gespräch zu kommen und konkrete Hilfen und Unterstützung anzubieten. Ein internationales Buffet rundete den gelungenen Abend ab.

Die Beteiligung der Kirchen und Religionsgemeinschaften ermöglichte die Gemeinsame Feier der Religionen zur Eröffnung der Interkulturellen Woche. Bei strahlendem Sonnenschein und Musik vom Ensemble „Rondo“ der Städtischen Musikschule zelebrierten Evangelische, Katholische und Neuapostolische Geistliche gemeinsam mit der Bahá’i Gemeinde den Auftakt der Interkulturellen Woche. Bürgermeisterin Mielke-Westerlage brachte in ihrem Grußwort die klare Botschaft dieser Woche zum Ausdruck: „Die Botschaft ist der klare Wille, sich rassistischen und nationalistischen Strömungen entschieden entgegenzustellen. Gemeinsam soll diskutiert werden, wie wir unsere Gesellschaft auf der Basis von Grund- und Menschenrechten konstruktiv weiterentwickeln wollen.

Zum Abschluss gab es am Samstag im JuCa einen Instrumenten-Workshop mit der international besetzten Band „Yous hall rise“, die im Anschluss zum Konzert eingeladen hatten. Kulinarisch wurde die Veranstaltung von „Lecker & Liebe“ sowie „Ihr Vitaminkorb“ begleitet.


Quelle: Meerbuscher Nachrichten 4.10.2017

Wir freuen uns sehr mit unserer Schülerin Semiha, die beim Schreibwettbewerb der Meerbuscher Nachrichten, zum Thema Sonne gewonnen hat.


 Quelle: WZ 1.10.207

Rhein-Kreis Neuss

Grundschüler gestalten Ausstellung mit

Ein begehbarer Himmelskörper steht im Mittelpunkt in der Lanker Teloy-Mühle.

2000 CD-Kunstwerke von Schülern sind zu sehen.

2000 CD-Kunstwerke von Schülern sind zu sehen. Monika Götz, Bild 1 von 2 2000 CD-Kunstwerke von Schülern sind zu sehen.

„Sonne“ in der Teloy-Mühle – das gibt den Räumen Gelegenheit, sich von ihrer besten Seite zu zeigen. Und so ist der erste Eindruck von der Ausstellung „MeerbuschKunst“ überwältigend. Unweigerlich fällt der Blick auf das Objekt „O“, einen begehbaren Himmelskörper mit 2,20 Metern Durchmesser. Seine äußere Schale besteht aus zwei- bis dreitausend zusammengeklebten, 20 Millimeter starken Kirschbaumholz-Dreiecken. Der Clou aber ist, dass sich jeder, der in dieses Objekt klettert, wie im All fühlt. „Ich habe die Sternenkarte eins zu eins nachempfunden und für jeden Stern ein Loch gebohrt – 30 000 Löcher“, erklärt Hiroyuki Masuyama.

Das von ihm erstellte Objekt ist Kern der Ausstellung, die gestern eröffnet wurde und noch bis zum 15. Oktober zu sehen ist. „Gemeinsam mit den Kulturverantwortlichen der Stadt haben wir überlegt, wie wir im zehnten Jahr dieser Ausstellungsreihe junge Menschen interessieren könnten“, beschreibt Kurator Bernd Meyer erste Überlegungen. Schließlich gelang es, die Meerbuscher Kulturinstitute – Musikschule, Stadtbibliothek und VHS – mit ins Boot zu holen. Außerdem konnte Meyer die Künstler Sandra Hoitz und Hiroyuki Masuyama gewinnen: „Sie korrespondieren gut miteinander.“

Die Kinder haben CDs bunt gestaltet

Die grafischen, am Computer entwickelten und auf Aluverbund gedruckten Scheiben der vielfach ausgezeichneten Sandra Hoitz leiten durch das äußere Mühlenrund. Mit dieser reduzierten Art der Kunstdarstellung werden das Objekt „O“ und die rund 2000 Sonnen-Arbeiten Meerbuscher Grundschüler gleichermaßen betont.

„Ich wollte unbedingt Kinder dabei haben. Sie verströmen Kraft. An diese Ausstellung werden sie sich immer erinnern“, sagt Masuyama. Die von Viertklässlern der acht Meerbuscher Grundschulen kunstvoll gestalteten recycelten CD-Rohlinge stellen jeweils ein individuelles Kunstwerk dar. Die meisten erstrahlen in Gold, teils besprüht, teils bemalt, teils mit Glitter, Perlen und Marsmännchen, Raketen oder Sternen besetzt. „Jede Klasse hat ihren eigenen Stil. Alle Kinder waren mit Begeisterung dabei“, bewundern die Schulleiter Martina Arntjen, Helga Cloeren und Markus Niemann stellvertretend für alle Schulen die Fantasie ihrer Schüler. Sie hatten im Vorfeld Masuyama eingeladen, der Fragen der Kinder beantwortete.

Um deren Arbeiten ins richtige Licht zu bringen, nutzt der in Düsseldorf arbeitende Künstler die Sonnenreflexion, imitiert sie auf einer schwarzen mit leuchtenden Farben und Lacken bestrichenen Scheibe. Das darauf gerichtete Licht lässt die an einzelnen Fäden darüber schwebenden 2000 CD-Kunstwerke erstrahlen


Quelle: WZ vom 20.09.2017

„Meerbusch hilft“ freut sich über Erfolg der Tafel-Aktionswoche

Viele Meerbuscher spendeten Lebensmittel für die Tafel.

Als großen Erfolg werten die Verantwortlichen bei „Meerbusch hilft“ die Tafel-Aktionswoche. Am Samstag hatten Ehrenamtliche des Vereins im Edeka Markt Nettersheim informiert und die Kunden dort gebeten, ein bis zwei haltbare Lebensmittel mehr zu kaufen und diese dann am Ausgang für die Meerbuscher Tafel zu spenden. Das taten sie gerne, insgesamt kamen 54 prall gefüllte Lebensmittelboxen zusammen. „Die Kunden gaben uns vor allem Nudeln, Kaffee, Dauerwurst und Gemüsekonserven. Viele ignorierten unsere Bitte nach ein oder zwei Lebensmitteln und spendeten viel mehr Produkte, mein Highlight war eine Kundin mit 24 verschiedenen Lebensmitteln”, berichtet Christina Pavia.

Schüler aller zwölf Schulen hatten Lebensmittel gesammelt

Während der gesamten letzten Woche hatten mehr als 5400 Schüler vorgelegt, zum ersten Mal in der Geschichte der Stadt Meerbusch engagierten sich dabei gleichzeitig alle Schüler der insgesamt zwölf Schulen und sammelten ebenfalls haltbare Lebensmittel. Diese wurden im Lager des Vereins am Wochenende durch weitere ehrenamtlich Tätige nach Warengruppen und Haltbarkeitsdatum sortiert. Den Donnerstag hatte sich der Büdericher Spitzenkoch Anthony Sarpong reserviert, er fuhr zusammen mit Tafel-Mitarbeiter Andreas Matz im Kühlwagen durch die Stadtteile, sammelte beim Handel unter anderem Joghurtbecher, Tee und Obst ein, die kurz vor dem Ablaufdatum standen oder wegen leichter Beschädigungen nicht mehr ganz so ansehnlich aussahen. Mehrere Landwirte unterstützten zudem mit erntefrischem Salat und Gemüse, das einfach nur zu klein für die Discounter ist. Tief beeindruckt vom Engagement der vielen Ehrenamtler half Anthony Sarpong auch bei der Ausgabestelle der “Meerbusch hilft – Tafel” im Pfarrheim der Heilig-Geist Kirche in Büderich mit und informierte sich im Keller auch gleich noch in der Kleiderkammer des Vereins, die zeitgleich geöffnet hat. Red


Unsere Erstklässler 2017/2018 in der Rheinischen Post 

Quelle: RP September 2017


Meerbusch. Vom 24. bis 30. September gibt es auch in Meerbusch eine Reihe von Angeboten zur bundesweiten „Interkulturellen Woche“. Das Motto diesmal: „Vielfalt verbindet“.

Meerbusch: Viele Nationen machen mit

Kirchen, Kommunen, Wohlfahrtsverbände und Initiativen aus mehr als 550 Städten gestalten die Woche mit rund 5000 Veranstaltungen. „Dahinter steht der klare Wille, sich rassistischen und nationalistischen Strömungen entschieden entgegenzustellen“, so Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage, Schirmherrin der Interkulturellen Woche (IKW) in Meerbusch. Mit der entsprechenden Prägung könne man nicht früh genug beginnen. „Gedanken Toleranz und kultureller Vielfalt können wir schon unseren Kleinsten erfolgreich vermitteln.“

So startet mit der Kita „Kunterbunt“ in Strümp nicht von ungefähr ein städtischer Kindergarten den Veranstaltungsreigen. Internationale Spezialitäten, Lieder und Kinderspiele aus aller Welt prägen den „Kennenlernnachmittag“ am Freitag, 22. September, in der Kita am Isselweg. Die Kitas „Schatzinsel“, „Rasselbande“ und „Farbenland“ beteiligen sich mit Projektwochen. Ein Thema unter anderen: „Es ist normal, verschieden zu sein“. Zwei Tage später, am Sonntag, 24. September 17 Uhr, wird die IKW auf dem Fouesnant-Platz in Strümp mit einer „Feier der Religionen“ offiziell eröffnet. Die Leitung hat Michael Meier-Etienne, für den musikalischen Rahmen sorgt das Ensemble „Rondo“ der Städtischen Musikschule. „Hochzeitsbräuche und -zeremonien in der jüdischen, christlichen und islamischen Religion“ heißt der Titel einer Ausstellung, die vom 25. bis 29. September im Standesamt am Alten Kirchweg in Büderich zu sehen ist.

Das Städtische Familienzentrum „Sonnengarten“ in Büderich lädt zu Montag, 25. September, ab 10 Uhr zum „Tag der Kulturen“ ein. Einblicke in Kulturen und Traditionen anderer Länder, Musikbeiträge der Kinder, deutsche Volkslieder und Getränke aus aller Welt sorgen für Unterhaltung.

Die Schüler der Realschule Osterath erleben am gleichen Tag ab 11 Uhr in der Aula das Theaterstück „Nicht in meinem Namen“, aufgeführt von der gleichnamigen Jugendprojektgruppe aus Solingen. Am gleichen Abend um 20 Uhr beginnt in der Ossumer Kapelle St. Pankratius ein offenes Friedensgebet für jedermann.

Der 26. September beginnt um 15 Uhr mit einem mehrsprachigen Vorlesenachmittag für Eltern und Kinder ab vier Jahren im Familienzentrum „Fronhof“ an der Gereonstraße in Büderich. Um 17.30 Uhr lädt der Integrationsrat der Stadt zu einer öffentlichen Sitzung ins „JuCa / Halle 9“ an der Insterburger Straße in Osterath ein. Um 19 Uhr beginnt dort der Internationale Begegnungsabend des Vereins „Meerbusch hilft“. Mit den Themen „Vielfalt“ und „Kinderrechte in aller Welt“ setzen sich die Kinder der Grundschule am Wienenweg in Bovert am Mittwoch, 27. September auseinander. Das Ergebnis wird am Freitag, 29. September, in der Schule präsentiert.

Über „Salafismus in Deutschland – Entstehung und Prävention“ unterhalten sich die Teilnehmer des „Helfercafés“ am Donnertag, 28. September, 17.30 Uhr, im Lanker Bürgerhaus an der Wittenberger Straße. Eine Weltreise mit Liedern, Geschichten, Spielen und landestypischen Leckereien starten die Kinder der Kita „Mullewapp“ aus Nierst am Freitag, 29. September auf dem Bauernhof der Familie Grotenburg-Benda am Oberen Feld.

Zum Abschluss gibt es am Samstag, 30. September, 14 Uhr, im „JuCa/Halle 9“ einen Musik-Workshop mit der multinationalen Band „You shall rise“.

Quelle: RP

Meerbusch. Fida Soubaiti-El-Ali kümmert sich im Namen des OBV um Flüchtlingskinder an den Grundschulen. Von Yvonne Kruse
Meerbusch: Vermittlerin zwischen den Kulturen

Fida Soubaiti-El-Ali ist die neue Flüchtlings- und Integrationsbeauftragte des OBV Meerbusch. Die aus dem Libanon stammende freiberufliche Musik- und Museumspädagogin hat Kunstgeschichte studiert und promoviert zurzeit an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. In Zukunft wird sie sich um die Betreuung der Flüchtlingskinder an Meerbuscher Grundschulen kümmern.

„Es ist nicht einfach, jemanden zu finden, da wir von ganzwöchiger Betreuung sprechen“, sagt Jürgen Eimer, Vorsitzender des OBV Meerbusch, der diese Arbeit finanziert. „Man muss Pädagogin sein“, ergänzt Fida Soubaiti-El-Ali. Der Kontakt zu ihr kam durch Elisabeth Funke, pädagogische Leiterin des OBV Meerbusch, zustande. Fida Soubaiti-El-Ali lebt seit mehr als zehn Jahren in Büderich. Sie ist Mutter von zwei Kindern, die zur Adam-Riese-Grundschule gehen. „Was Fida Soubaiti-El-Ali mitbringt, sind hervorragende Kompetenzen. Sie spricht arabisch und ist sowohl mit der arabischen als auch mit der deutschen Kultur vertraut. Sie ist ein Beispiel für gelungene Integration“, sagt Elisabeth Funke.

Ihre Kenntnisse der arabischen Sprache und Kultur konnte Soubaiti-El-Ali bereits einsetzen, als sie von Oktober 2015 bis August 2016 in den Notunterkünften in Meerbusch mithalf. Die Turnhallen des Mataré-Gymnasiums und des Städtischen Meerbusch-Gymnasiums wurden geschlossen, jetzt dient die ehemalige Barbara-Gerretz-Schule als Unterkunft. Fida Soubaiti-El-Ali berichtet von ihren Erfahrungen in den Notunterkünften: „Man muss Verständnis für die Erlebnisse der Flüchtlinge haben. Zuhören zu können ist eine wichtige Eigenschaft.“ Ebenso wichtig sei es aber, das Ganze „mit einem dritten Auge“ zu betrachten, das bedeutet, sich emotional zu schützen, um nicht eine „sekundäre Traumatisierung“ zu erleben, ausgelöst durch die Begleitung Betroffener. Der OBV Meerbusch habe durch seine Supervision die psychische Entlastung der Helfer sichergestellt, erklärt Funke. Auf Fortbildungen haben die Helfer gelernt, mit den Flüchtlingen umzugehen und traumatisierte Kinder und Erwachsene zu erkennen und ihnen gezielt zu helfen. „Die Menschen fühlten sich mit einem Ansprechpartner nicht mehr so fremd“, sagt Fida Soubaiti-El-Ali.

Ihre Arbeit als Flüchtlings- und Integrationsbeauftragte konzentriert sich vor allem auf Kinder und enthält vorrangig eine Vermittlungsfunktion. „Manche Kinder können traumatische Erfahrungen besser verarbeiten als andere. Wir drängen sie nicht, aber hören zu, wenn sie erzählen möchten“, sagt Fida Soubaiti-El-Ali.

Die Flüchtlingskinder sollen in den Alltag integriert werden, rund 20 Kinder werden zurzeit im Offenen Ganztag in Meerbuscher Grundschulen vom OBV betreut, zwölf bis 13 von ihnen in Osterath, so Jürgen Eimer. Diese Kinder sprächen oft noch kein Deutsch, und auch die Erwachsenen könnten nur selten etwas Englisch. Die Kinder seien im Grundschulalter, manche von ihnen aber auch älter. „Durch Krieg und Flucht haben die Kinder lange Zeit keinen Unterricht gehabt, können oft nicht lesen und schreiben“, sagt Elisabeth Funke. „Traumatisierten Kindern fällt es schwerer, eine Sprache zu erlernen.“

Für Eltern wie für die Kinder sei es wichtig, eine Bezugsperson und Ratgeber zu haben. Diese Aufgabe übernimmt Fida Soubaiti-El-Ali. „Sie hat den Vorteil, dass sie durch ihre Arbeit in den Notunterkünften die Schicksale der Menschen kennt“, sagt Elisabeth Funke, „Sie kann kleine, praktische Hinweise geben, über die im schulischen Alltag nicht nachgedacht wird, vor allem mit Hinblick auf die Erlebnisse der Kinder.“

Fida Soubaiti-El-Ali berät Lehrer und Erzieher im Umgang mit den Kindern und will so auch für kulturelle Verständigung zwischen Kindern und Pädagogen sorgen. Aber auch die Kommunikation mit den Eltern sei genauso wichtig. Die 39-Jährige übersetzt Unterlagen der Schulen – sie ist zuständig für die Eichendorff-Schule und den Grundschulverbund Wienenweg – und will Gespräche zwischen Eltern und Lehrern organisieren. Durch Vorträge möchte sie den Mitarbeitern des OBV die islamische Kultur näherbringen, aber auch umgekehrt den Flüchtlingsfamilien die deutsche Kultur verständlich machen.

„Wir sehen die Notwendigkeit für diese Arbeit durch unsere Erfahrungen mit den Flüchtlingen“, so Elisabeth Funke. Vorerst ist die Stelle unbefristet, Fida Soubaiti-El-Ali arbeitet in Teilzeit und kann auch ihre Kenntnisse als Musikpädagogin einbringen.

Quelle: RP

Start frei zur „Mikado-Kletterpartie“:
Der neue „Bewegungspark“ am Schulhof ist fertig.
24.11.2016 RP

http://www.blickpunktmeerbusch.de/wp-content/uploads/2016/11/grundschulverbund-neue-aussenanlage.jpg

Riesenfreude bei Schülern und Lehrern der neuen Städtischen Verbundgrundschule am Wienenweg in Osterath-Bovert: Rund 200 Kinder sangen das „Lied vom Wienenweg“ und legten in der Aula gleich noch einen „Flashmob-Tanz“ aufs Parkett. Dann ging’s raus in den neuen „Bewegungspark“ auf dem Schulhof mit dem großen „Mikado-Spielgerät“. Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage ließ es sich nicht nehmen, gemeinsam mit Schulleiter Markus Niemann höchstpersönlich das Geschenkband zur Spielfläche durchzuschneiden.

Mit einem Kostenaufwand von insgesamt rund 120.000 Euro hat die Stadtverwaltung die Außenanlagen der ehemaligen Hauptschule umgestaltet und auf die Spiel- und Bewegungsbedürfnisse von Grundschülern zugeschnitten. Neue Zäune und Pflanzbeete tragen ebenfalls zur Aufwertung bei.

Zuvor hatte sich der Service Immobilien der Stadt mit der kindgerechten Umgestaltung der Innenräume beschäftigt. Biologiesaal, Physik- und Werkraum der Hauptschule wurden zu einem komplett neuen Ganztagsschulbereich umgebaut, auch der Küchenbereich erhielt ein neues Gesicht. Maler brachten frische Farbe ins Haus. Da für den Grundschulbetrieb andere Sicherheitsvorgaben gelten als für eine weiterführende Schule mit größeren Kindern, musste auch in Sachen Brandschutz tüchtig nachgerüstet werden. Unter anderem war außen eine zusätzliche Fluchttreppe nötig, zusätzliche Verbindungstüren mussten her. Gesamtkosten hier: rund 250.000 Euro.

Ein wichtiger Schritt für den inneren Schulbetrieb ist fürs nächste Jahr geplant. Zunächst soll ein aussagefähiges Leitbild entwickelt werden, danach soll unter breiter Beteiligung endlich ein Name für den neuen Grundschulverbund her. Rektor Markus Niemann sieht all‘ dem positiv entgegen: „Seit unserem Start im August hat sich immens viel getan. Wir wachsen gerade gut zusammen, das Schulleben entwickelt sich bestens.“


Meerbusch 27.09.2016

Erster Tag für neuen Schulleiter
Markus Niemann ist neuer Schulleiter der Verbundschule am Wienenweg. Zum Start gab es ein ungewöhnliches Präsent.
Von Philippa Baurmann
Meerbusch: Erster Tag für neuen Schulleiter
Markus Niemann gestern in Osterath an seinem „ersten Schultag“ – noch mit leerer Schultüte. FOTO: Ulli Dackweiler 

Zu seinem Auftakt an der neuen Schule haben gestern Schüler, Eltern und Lehrer Markus Niemann etwas ganz Besonderes geschenkt: Wie es sich für den ersten Schultag gehört, bekam er eine Schultüte überreicht. Das Ungewöhnliche: Sie war leer – und das mit Hintersinn. Die Klassensprecher aller Klassen füllten während des kleinen Festaktes gestern Morgen die Tüte mit nützlichen Dingen und erklärten die Bedeutung der Gegenstände. So bekam Markus Niemann etwa ein Herz geschenkt – „weil ein Schulleiter ein großes Herz braucht.“ Auch bekam er Schokolade überreicht -„für die Nerven.“ Weiter gab es ein Band für den Zusammenhalt und ein Skateboard für den Schulweg.

Markus Niemann ist 39 Jahre alt und ledig. Der aus Krefeld stammende Pädagoge wohnt seit acht Jahren in Bösinghoven und war vorher genauso lange stellvertretender Schulleiter an der Grundschule am Stadtpark in Krefeld-Fischeln. Seit 2003 ist er als Lehrer tätig. Nun übernimmt er die Verantwortung am Wienenweg.

Die seit diesem Schuljahr geöffnete Grundschule ist ein Zusammenschluss der Erwin-Heerich-Schule und der katholischen Barbara-Gerretz-Schule. Die Schulen sind in das Gebäude der ehemaligen Hauptschule am Wienenweg gezogen – und bilden eine der größten Meerbuscher Grundschulen. Das Gebäude hat zwölf Klassen- und fünf Fachräume, darunter einen Hauswirtschafts-, Kunst- und Computerraum. In jedem Raum gibt es einen Beamer und ein Whiteboard. Markus Niemann sagt: „Das Gebäude hat großes Potenzial. Nicht nur wegen der fachlichen und räumlichen Möglichkeiten, sondern auch wegen der Turnhalle mit angrenzendem Sportplatz.“ Besonders der Kunstfachraum gefalle ihm sehr gut, da er neben den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und evangelische Religion auch Kunst unterrichtet. „Ich interessiere mich für jegliche Art von Kunst und alles, das damit zusammenhängt“, betont der 39-jährige. Weitere Hobbys von ihm sind die Gartenarbeit und das Lesen. Zusätzlich zu seinem Lehramtsstudium hat er auch eine theaterpädagogische Ausbildung.

Mit viel Gesang, Tanz und Musik wurde er gestern willkommen geheißen. Mit dem selbst gedichteten Lied „Wir Kinder vom Wienenweg“ und einem getanzten Flashmob haben sich die Schüler vorgestellt und ihren neuen Leiter in Empfang genommen. Markus Niemann bedankte sich für den Empfang und freut sich schon auf die „vertrauensvolle Zusammenarbeit“. Er betonte die anstehende gemeinsame Arbeit: „Ab heute schauen wir nur noch in die Zukunft und auf einen Neustart der Verbundgrundschule im Wienenweg. Ich sehe schon jetzt ein großes Zusammengehörigkeitsgefühl unter Schülern und Lehrern. Gehen wir’s an.“

Quelle: RP
Grundschule Wienenweg
Grundschule Wienenweg
Städt. Gemeinschaftsgrundschule mit kath. Teilstandort


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